Österreich wird älter: Kippt das System?

v.l.n.r. LH a.D. Dr. Josef Pühringer, Landesobmann OÖ Seniorenbund, Univ.-Prof. Dr. Rainer Münz, Experte für Bevölkerungsentwicklung und Migration, Dr. Michael Schöfecker, Statistik Land Oberösterreich, Dr. Stephan Marik-Lebeck, Statistik Austria, Direktion Bevölkerung, BR Mag. Franz Ebner, Landesgeschäftsführer OÖ Seniorenbund

Die Zahl älterer Menschen steigt – in Europa, in Österreich und auch in Oberösterreich. Damit verändert sich unsere Gesellschaft spürbar: Das Verhältnis zwischen Älteren und Jüngeren wird sich in den kommenden Jahren deutlich verschieben. Der demographische Wandel stellt uns vor große Herausforderungen, eröffnet aber zugleich neue Chancen, etwa durch das Potenzial und die Erfahrung älterer Menschen.

Im Rahmen eines Seniorendialogs hat der OÖ Seniorenbund diese Entwicklungen gemeinsam mit Experten aufgegriffen, eingeordnet und mögliche Antworten auf die tiefgreifenden Veränderungen, die sich durch die demographische Entwicklung ergeben, diskutiert.
Bei den Seniorendialogen beschäftigt sich der OÖ Seniorenbund regelmäßig mit grundsätzlichen und aktuellen Themen, die für die Generation 60plus besonders bedeutend sind.

Seniorinnen und Senioren sind unverzichtbarer Teil der Gesellschaft

Es darf nicht immer nur die Frage gestellt werden: Was kosten die Senioren, sondern es muss die Frage gestellt werden: Was leisten die Älteren, was würde der Gesellschaft fehlen, wenn es die Älteren nicht gäbe? Die Seniorinnen und Senioren tragen wesentlich zum Gelingen der Gesellschaft bei – allerdings werden ihre Leistungen oft als Selbstverständlichkeit angesehen, weil sie schwer messbar sind.

Blick auf die Senioren: Paradigmenwechsel nötig

Wir leben in einer alternden Gesellschaft, die Seniorinnen und Senioren werden immer mehr. Aber erfreulicherweise sind ältere Menschen immer aktiver, wollen sich einbringen und mitgestalten. Daher ist ein Paradigmenwechsel vom Bild der alten, klapprigen und kranken Senioren, hin zu einem Bild von den vitalen, aktiven, gestaltungswilligen, älteren Menschen, dringend notwendig.
Natürlich gibt es Senioren, insbesondere hochbetagte, die Hilfe brauchen, deren Pflege Kosten verursacht, aber das ist nicht die Mehrheit. Eine Sichtweise, die lediglich die Ausgaben und Kosten in den Mittelpunkt stellt, ist daher nicht angebracht.

Nicht zuletzt wird oft ausgeblendet: die Jungen von heute sind die Alten von morgen.

Presseunterlage

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