Neueste IMAS-Studie zeigt:

Senioren sind auf Führerschein angewiesen! Nein zu Führerschein auf Zeit bei Senioren!

Führerschein ist keine Gefahr, sondern ein nötiges Mittel 

 

 

Ein Vorschlag der EU Kommission, dass Personen über 70 Jahre in allen Mitgliedsstaaten zu regelmäßigen Fahrtauglichkeitsprüfungen verpflichtet werden sollen, hat eine große Debatte ausgelöst. Dabei wird jedoch völlig auf einen wichtigen Punkt vergessen – die Meinung der betroffenen Seniorinnen und Senioren. Im Auftrag des OÖ Seniorenbundes hat das Meinungsforschungsinstitut IMAS eine Umfrage veröffentlicht. Das Ergebnis dieser repräsentativen Umfrage nimmt der OÖ Seniorenbund nun zum Anlass und holt die Meinung der Seniorinnen und Senioren in den Vordergrund.   

 

Der OÖ Seniorenbund bedauert vorweg jeden einzelnen Unfall im Straßenverkehr und betont, dass jeder Unfall mit und ohne Personenschaden im Straßenverkehr einer zu viel ist. Das Ziel jeder Organisation, jeder Interessensvertretung und jedes einzelnen Menschen muss es sein die Sicherheit im Straßenverkehr so hoch als möglich zu halten und Unfälle zu vermeiden, unabhängig des Alters. 

 

Immer wieder, so wie die Erscheinung von Lochness, kommt die Aufforderung des Führerscheinentzuges an Senioren. Es gibt jedoch keinen statistischen Beleg dafür, dass Senioren für den Großteil der Unfälle verantwortlich sind. Im Gegenteil dazu gibt es aber Zahlen, dass Senioren den Führerschein für die Dinge des täglichen Bedarfs dringend benötigen. Deshalb bleibt unsere Meinung klar: Dieser Vorschlag ist eine klare Diskriminierung der älteren Generation und geht völlig an der Realität vorbei. Für wirkliche Sicherheit im Straßenverkehr muss man andere Maßnahmen, die für jede Generation gültig sind, treffen“, so Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer und Landesgeschäftsführer Bundesrat Mag. Franz Ebner. 

 

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