21. Landestag des OÖ Seniorenbundes

Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer wurde mit 99,8 Prozent in seiner Funktion bestätigt!

Unter dem Motto „Zukunft braucht Herkunft und Erfahrung“ lud der OÖ Seniorenbund mit Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer und Landesgeschäftsführer Mag. Franz Ebner über 1200 Funktionärinnen und Funktionäre, um sowohl auf die vergangene Wirkungsperiode zurückzublicken wie auch die Weichen für vier weitere erfolgreiche Jahre zu stellen. Im Beisein von Ehrenlandesobmann und Gründer LH a.D. Dr. Josef Ratzenböck, seiner Gattin Anneliese, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und der Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, LAbg. Ingrid Korosec, wurde Pühringer mit 99,8 Prozent der abgegebenen Stimmen als Landesobmann bestätigt. 

Zudem bot der Landestag Anlass, das 65-jährige Bestehen der Seniorenorganisation, die sich 1956 als Sprechtags- und Informationsverein gegründet hat, zu feiern. Heute zählt der OÖ Seniorenbund über 75.000 Mitglieder wovon mehr als 11.000 ehrenamtlichen Funktionärinnen und Funktionären in einer der 430 Ortsgruppen sich für die Anliegen der Seniorinnen und Senioren einsetzen. 

„In den vergangenen vier Jahren haben wir das Angebot für unsere Mitglieder stets erweitert. Die bestehenden Säulen der Interessensvertretung, Beratung, Sport, Kultur, Reisen und Bildung wurden ausgebaut und noch weiter attraktiviert. “, resümiert Ebner die Arbeit der vergangenen Periode. Jährlich 20.000 durchgeführte Beratungen, 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der organisierten Reiseangebote, 300.000 Seniorinnen und Senioren, die an den zahlreichen Sportveranstaltungen teilgenommen haben oder 150.000 Kulturbegeisterte, die diverse Vorstellungen besucht haben – all diese Zahlen, die im Jahr vor Corona ermittelt wurden, sprechen für sich. 

„Seniorinnen und Senioren haben Wichtiges und Wertvolles zu bieten – Herkunft und Erfahrung. Jede Zukunft braucht ein starkes Fundament, jede Zukunft steht auf den Schultern von Gegenwart und Vergangenheit. Daher ist es unsere Aufgabe, dass ein neues, realistisches Bild von der Generation 60+ in der Öffentlichkeit gezeichnet wird. Eines, bei der klar ersichtlich wird, dass die Seniorinnen und Senioren aktiv die Gesellschaft mitgestalten möchten.“, so Pühringer über das diesjährige Motto des Landestages. 

Für den OÖ Seniorenbund gibt es in den nächsten vier Jahren viel zu tun. Neben der politischen Interessenvertretung, insbesondere in den Bereichen Pflege, Gesundheit, Digitalisierung, Einsamkeit und des Wirtschaftsfaktors 60+ ist es Landesobmann Pühringer ein Anliegen, auf die steigende Bedeutung der Seniorinnen und Senioren aufgrund der demografischen Entwicklung hinzuweisen. In den nächsten zwanzig Jahren wird knapp die Hälfte der Wählerschaft der Generation 60+ angehören. 

„Als OÖ Seniorenbund werden wir uns bemühen, dass das Potential, das die Generation 60+ in sich birgt, auch in Zukunft gehoben wird. Wir konnten unsere Größe und unsere Aktionsstärke nur erreichen, weil wir gut aufgestellte Ortsgruppen haben. Ich möchte mich bei den Ortsobleuten, bei den Vorstandsmitgliedern und bei den Sprengelbetreuern, die die Brücke zu unseren Mitgliedern sind, für ihre ehrenamtliche Arbeit herzlich bedanken. Die Ortsebene ist die wichtigste und entscheidendste Organisationseinheit im Seniorenbund, denn dort werden unsere Mitglieder betreut.“, bedankt sich Pühringer bei den Funktionärinnen und Funktionären vor Ort in den oberösterreichischen Gemeinden. 

Als erster Gratulant stellte sich Oberösterreichs Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer ein: „Herzlichen Glückwunsch an Josef Pühringer zu seiner Wiederwahl als Landesobmann des OÖ Seniorenbundes. Das Ergebnis zeigt den großen Rückhalt und das Engagement im Sinne der älteren Menschen“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer. 

„Oberösterreich soll zu den stärksten Regionen Europas gehören. Bei uns soll immer mehr möglich sein als anderswo“, betonte Stelzer in seiner Rede. „So einen Anspruch können wir aber nur formulieren, weil wir auf viel Vorarbeit aufbauen dürfen. Der Lebensstandard in Oberösterreich ist uns nicht einfach in den Schoß gefallen. Der wurde von unseren Vorgängern hart erarbeitet.“ Gleichzeitig unterstrich Stelzer, dass der Platz von Oberösterreichs Seniorinnen und Senioren mitten in der Gesellschaft sei. „Bleiben Sie Antreiber für unser Bundesland! Der Seniorenbund ist das beste Beispiel dafür, wie rüstig und engagiert unsere Seniorinnen und Senioren sind“, so Stelzer. 

Ingrid Korosec, Präsidentin des österreichischen Seniorenbundes, unterstreicht die Bedeutung der Ortsgruppen und reiht sich in den Reigen der Gratulanten: „Einen besseren Obmann als Sepp Pühringer für den oberösterreichischen Seniorenbund gibt es nicht“. Korosec sieht wie Pühringer die Senioren als Zukunftschance und fordert einen Paradigmenwechsel: „Es ist Zeit, dass das Bild über Senioren an die Realität angepasst wird! Wir sind weder Bittsteller noch Kostenfaktor. Wir sind Wirtschafts- und Stabilitätsfaktor und daher Zukunftschance!“. „Die Generation 60+ leistet jährlich unbezahlte ehrenamtliche Arbeit im Gegenwert von über 8,6 Mrd EUR. Das entspricht dem jährlichen Bildungsbudget des Bundes. Und immerhin stammt bereits heute jeder dritte EURO im Konsum von den Senioren. Weltweit ist die Generation 60+ bereits jetzt nach den USA und China die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt. Tendenz steigend!“ sieht sich Korosec in ihrer Forderung eines Paradigmenwechsels bestätigt! 

 

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Das Präsidium des OÖ Seniorenbundes mit Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer, dessen Stellvertreter Hans Feizlmayr (1.v.l.), Josefine Richter (3.v.l.), Bgm. a.D. Otto Straßl (5.v.l.), LH-Stv. a.D. Franz Hiesl (4.v.r.), Ursula Voglsam (3.v.r.) und LAbg. a.D. Arnold Weixelbaumer (2.v.r.) sowie Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer (2.v.l.), die Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes LAbg. Ingrid Korosec (4.v.l.) und Landesgeschäftsführer Mag. Franz Ebner (1.v.r.). (Bildquelle: OÖ Seniorenbund)