Mit digitalen Bankgeschäften zukunftsfit werden

OÖ Seniorenbund und Raiffeisenlandesbank OÖ starten Online Banking-Workshops im ganzen Land!

Die Bedeutung der digitalen Bankgeschäfte ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen Immer mehr Seniorinnen und Senioren nutzen Online-Banking, um ihren Zahlungsverkehr abzuwickeln. 

Mit kostenlosen Weiterbildungsangeboten die Herausforderungen überwinden 

Um den Seniorinnen und Senioren die Gelegenheit zu bieten, sich im Bereich des Online Bankings weiterzubilden, startet der OÖ Seniorenbund in Kooperation mit Raiffeisen Oberösterreich in den nächsten Wochen eine Workshop-Offensive, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einstündigen Kleingruppen-Workshops die Vorteile und die Handhabung von „ELBA“, dem Internet Banking von Raiffeisen, erlernen. Es werden Praxisbeispiele und Sicherheitsfragen genau besprochen, um Klarheit gegenüber Misstrauen herzustellen. Gerade Ältere sind misstrauisch, ob per Internet getätigte Bankgeschäfte sicher seien. Neben der Durchführung von Überweisungen zeigen die Online-Coaches den Seniorinnen und Senioren welche Möglichkeiten die digitale Finanzwelt noch bietet. 

„Nicht alle Seniorinnen und Senioren sind im Umgang mit digitalen Hilfsmitteln so geübt wie die sogenannten ‚digital natives‘. Deshalb braucht es Angebote, die die über 60-Jährigen dazu bewegen, die Chancen der Digitalisierung nicht verstreichen zu lassen, sondern aktiv das Ruder in die Hand zu nehmen und sich in dieser Hinsicht weiterzubilden. Mit Raiffeisen Oberösterreich haben wir einen kompetenten Partner gefunden, der uns dabei unterstützt“, hebt der Landesobmann des OÖ Seniorenbundes hervor. 

Digitalisierung muss ein Angebot bleiben 

„Als Interessensvertretung der Seniorinnen und Senioren wollen wir explizit darauf hinweisen, dass es sich bei allen Neuerungen im Zuge der Digitalisierung um Angebote und keine Verpflichtungen handeln muss. Viele Personen, insbesondere ältere Menschen, haben aufgrund ihrer finanziellen Situation oder anderen Umständen nicht die Chance, die Möglichkeiten, die der digitale Wandel mit sich bringt, für sich zu nutzen.“, stellt Pühringer klar. Der OÖ Seniorenbund hat mit einem Drei-Punkte-Programm seine wesentlichen Aussagen und Forderungen zusammengefasst. 

1. Beibehaltung analoger Dokumente 
Auch wenn immer mehr Menschen die digitale Signatur und die elektronische Übermittlung von Dokumenten in Anspruch nehmen, muss zukünftig gewährleistet sein, dass nicht auf jene vergessen wird, die weder das Fachwissen noch die technischen Hilfsmittel dazu zur Verfügung haben. Dokumente von Ärzten, Behörden oder auch unverzichtbaren Dienstleistern wie Banken müssen auch weiterhin auf Wunsch in analoger Form ausgestellt werden können. 

2. Sicherheit im Internet forcieren – Internetkriminalität bekämpfen 
In den letzten zehn Jahren sind die Gesetzesverstoße – die in die Kategorie Cybercrime im weiteren Sinne fallen (Betrugsdelikte, Erpressungen und Drogenhandel im Internet) – von 4.223 auf über 29.000 gestiegen – also eine Versiebenfachung in wenigen Jahren. Das zeigt, dass die Kriminalität sich im Wandel befindet. Eine häufig betroffene Gruppe davon sind aufgrund mangelnder Kenntnisse die Seniorinnen und Senioren. Deshalb fordert der OÖ Seniorenbund eine Aufstockung der Mittel zur Bekämpfung der Internetkriminalität, sodass auch Seniorinnen und Senioren sich im Internet mit gutem Gewissen bewegen können. 

3. Breite Aufklärungsoffensive in Sachen Digitalisierung 
Viele Menschen sind sich nach wie vor nicht der Chancen im Zusammenhang mit der Digitalisierung bewusst. Der OÖ Seniorenbund fordert daher eine breite Aufklärungsoffensive, mit dem Ziel, dass vor allem bei den Seniorinnen und Senioren die Bewusstseinsbildung hinsichtlich der digitalen Hilfsmittel verstärkt wird.

 

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OÖ Seniorenbund Landesgeschäftsführer Mag. Franz Ebner, OÖ Seniorenbund Landesbildungsreferent Dr. Felix Messner, Generaldirektor Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Dr. Heinrich Schaller, OÖ Seniorenbund Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer (Bildquelle: OÖ Seniorenbund)